Blackout-Vorsorge und Notstrom für kritische Anlagen und Gebäude
Fernwärme, Geothermie, Tanklager, Produktionsanlagen und kritische Gebäude müssen auch bei einem großflächigen Stromausfall weiterlaufen. ARCOREON analysiert die Versorgungssicherheit Ihrer Anlagen und plant Notstrom- und Inselbetriebskonzepte, die im Ernstfall funktionieren.
Warum Vorsorge nötig ist
Ein Blackout ist ein überregionaler, länger andauernder Ausfall der Stromversorgung. Für Betreiber kritischer Infrastruktur stellt sich dann die Frage, wie lange die Anlage ohne Netz weiterarbeiten kann. Pumpen, Kessel, Steuerung, Fernwirktechnik und Kommunikation hängen am Strom – fällt eines davon aus, steht oft die ganze Anlage.
Zusätzlich verlangen NIS2 und die EU-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen (CER) von vielen Betreibern, Risiken strukturiert zu bewerten und Maßnahmen zu dokumentieren.
Leistungen
- Bestandsaufnahme & RisikoanalyseVerbraucher, Lastprofile, vorhandene Notstromversorgung und Schwachstellen.
- VerbraucherpriorisierungWas muss laufen, was darf abgeschaltet werden – und wie lange.
- NotstromkonzeptNetzersatzanlagen, USV, Einspeisepunkte für mobile Aggregate, Umschalt- und Lastabwurfkonzepte.
- Inselbetrieb & WiederanlaufSchwarzstartfähigkeit, Wiederanlaufsequenzen und Steuerungslogik.
- Leittechnik & KommunikationPufferung von Steuerung, Fernwirktechnik und Alarmierung.
- Autarkie & TestsTreibstoffbedarf und -lagerung, Blackout-Tests, Lastproben, Betriebsanweisungen.
Typische Anlagen
Bei Fernwärme-, Heiz- und Geothermieanlagen liegt der Fokus auf Kessel- und Pumpensteuerung sowie Druckhaltung, bei Tanklagern und Förderanlagen auf Pumpen, Sicherheits- und Fernwirktechnik, bei kritischen Gebäuden auf Notbeleuchtung, Kommunikation und der Einspeisung mobiler Aggregate.
Vorgehen
- 01ErstgesprächZiele, Rahmenbedingungen und vorhandene Unterlagen klären.
- 02AnalyseBegehung, Lastaufnahme, Bewertung der Schwachstellen.
- 03KonzeptMaßnahmen mit Varianten, Kosten und Prioritäten.
- 04UmsetzungAusschreibung, Bauaufsicht, Tests und Übungen begleiten.
Häufige Fragen
Wie lange muss eine Anlage ohne Netz laufen können?
Das hängt von der Anlage und den Vorgaben von Eigentümer, Gemeinde oder Land ab. Die Zieldauer wird gemeinsam festgelegt; die Analyse zeigt, mit welchem Aufwand sie erreichbar ist.
Reicht ein vorhandenes Notstromaggregat?
Oft nicht. Häufige Schwachstellen sind zu geringe Leistung für die Anlaufströme großer Pumpen, fehlende Umschaltautomatik, nicht gepufferte Steuerungen oder zu kleine Tanks. Eine Prüfung zeigt, ob das Aggregat im Ernstfall reicht.
Können mobile Aggregate eingesetzt werden?
Ja. Für kleinere Anlagen und Außenstellen oder für kritische Gebäude wie Feuerwehrhäuser, Gemeindeämter und Schulen ist eine fest installierte Einspeisestelle für mobile Aggregate oft die wirtschaftlichere Lösung. Wichtig sind passende Anschlüsse, Umschaltung und ein Einsatzplan.
Für wen ist das Angebot gedacht?
Für Gemeinden, Stadtwerke, Fernwärme- und Geothermiebetreiber, Industrie- und Tanklagerbetreiber sowie private Betreiber kritischer Anlagen in Niederösterreich, Wien und darüber hinaus.
Projekt besprechen
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Anfragen gehen direkt an Ing. Stefan Fastenberger, Geschäftsführer.